Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Behandlungsspektrum Ohr


  • Ohrkorrektur (Otoplastik)
  • Ohrmuschelplastik
  • Ohrenanlegung (Otopexie)
  • Ohrverkleinerung
  • Ohrvergrößerung
  • Ohrenumformung
  • Ohrläppchenkorrektur
  • Ohrläppchenverkleinerung
  • Ohrläppchenlift
  • Verschluss von Tunneln
  • Eingerissene oder ausgerissene Ohrläppchen
  • Ohrfehlbildung
  • Korrektur abstehender Ohren
  • Ohrkorrektur beim Baby und beim Kind
  • Nachkorrektur voroperierter Ohre
 
  • Eingriffsdauer: 1-1,5h
  • Kinder in Vollnarkose, Erwachsene in Lokalanästhesie möglich
  • Arbeitsfähig: nach 2-3 Tagen
  • Gesellschaftsfähig: nach 1 Woche
  • Sport: Erwachsene nach 4, Kinder nach 6 Wochen
 


Dr. von Gregory legt großen Wert darauf, sehr genau mit Ihnen vor der Operation Ihre Wünsche und Vorstellungen zu besprechen und mit Ihnen zu überlegen, welches Verfahren oder welche Verfahrenskombination für Sie die richtige ist. Aus der Erfahrung vieler Nachoperationen von Ohren weiß Dr. von Gregory, dass gerade Standardmethoden ohne Möglichkeit einer Variation häufig zu nicht zufriedenstellenden oder gar unnatürlichen Ergebnissen führen können. Die präoperative Analyse umfasst daher nicht nur Ihre bestehende Ohrform, sondern im Detail die natürlichen Dimensionen Ihres Gesichts, Ihres Haaransatzes und die Qualität Ihres Ohrknorpels und Ihrer Haut. Oft werden mehrere Operationstechniken kombiniert, wodurch die gewünschte natürliche Ohrform erzielt wird.

Ohrenanlegung (Otopexie)
Bei Ohranlegeplastiken erfolgt der Hautschnitt hinter dem Ohr. Um Keloiden (Narbenwucherungen) und hypertrophen Narben vorzubeugen, entfernt Dr. von Gregory in der Regel keine Haut hinter dem Ohr. Der Knorpel kann nun mit feinen Instrumenten exakt und präzise ausgedünnt, reduziert und geformt werden. Weichgewebe was zusätzlich ein Abstehen der Ohren verursacht, kann entfernt werden. Das erzielte Ergebnis wird durch feine Nähte im Knorpel sowie an der Knochenhaut stabilisiert und die Haut wird am Ende der Operation feinstens vernäht. Auf das Ohr wird von außen ein Röllchenverband aufgenäht, der Blutergüsse verhindert und das Ohr in der Heilungsphase in Form hält. Meist wird eine kleine Drainage eingelegt und abschliessend ein weicher großer Kopfverband angelegt, der sowohl ein unbeabsichtiges Umknicken des Ohres nach vorne, als auch jeglichen Druck auf das Ohr verhindert.

Eine Rasur Ihrer Haare oder der Haare Ihres Kindes ist bei einer Otoplastik nicht notwendig.

Ohrläppchenkorrektur/ Tunnelverschluss
Ohrläppchenkorrekturen von eingerissenen Ohrläppchen durch ausgerissene Piercings oder Ohrringen sowie die Rekonstruktion von Ohrläppchen nach dem Einbringen von Tunneln (große und größte Piercings) bilden eine Sonderform der Behandlung. Schnittführung und Narbenverlauf werden vor einer Operation exakt geplant und Ihnen demonstriert. Auf die Einlage einer Drainage kann in den meisten Fällen verzichtet werden, nicht jedoch auf einen Verband und notwendige, feinste Nähte, die zur Vermeidung aufälliger Narben meist nach wenigen Tagen wieder entfernt werden können.

Ohrläppchenlift
Die Ohrläppchen können sich altersbedingt oder durch das Tragen schwerer Ohrringe vergrößern, was in manchen Fällen als unschön empfunden wird. Durch eine Korrektur im Sinne eines Ohrläppchenlifts läßt sich hier sehr unauffällig eine Ohrläppchenverkleinerung und natürliche Straffung erzielen. Manchmal wird in die Methode des Ohrläppchenlifts auch ein Lipofilling (Ohrläppchen-Unterspritzung) integriert.

Ohrkorrektur beim Baby
Leider gibt es einige Wochen nach der Geburt keine Behandlungsmethode, um abstehende Ohren ohne eine Operation anzulegen.
Die einzige Ausnahme ist die Korrektur abstehender Ohren oder die Korrektur von Ohrdeformitäten, die den Eltern sofort nach der Geburt auffallen. Hierzu zählen nicht nur fast alle Formen abstehender Ohren, sondern auch das Schüsselohr, Tassenohr, das Knickohr wie auch zum Teil fehlende Ohrfalten. Diese können in den ersten Lebenswochen Ihres Kindes unter konsequenter, ca. 6-12 wöchiger Anwendung kleiner mit Silikon überzogener Schienchen, die mit hautfreundlichem Pflaster auf die Ohren Ihres Kindes geklebt werden, behandelt werden und vermeiden in den meisten Fällen, jede weitere Operation. Zusätzlich muss für die gesamte Behandlungsdauer ein ganz normales, eng anliegendes Mützchen getragen werden, was Neugeborene auch üblicherweise tragen. Die seit langer Zeit bekannte Methode beruht darauf, dass der Ohrknorpel nach der Geburt noch weich und formbar ist. Diese effektive nichtoperative Methode der Ohrkorrektur ist in Deutschland wenig verbreitet, und das, obwohl sie fast alle Ohranlegeplastiken verhindern könnte. Dr. von Gregory berät Sie als Eltern und behandelt Ihr Kind gerne mit dieser nichtoperativen Methode.

Informationen zum Eingriff

Indikation
Abstehende, deformierte oder zu große Ohren können das Gesamtbild eines Gesichtes empfindlich stören. Frauen und Männer wünschen sich in der Regel anliegende Ohren und versuchen häufig, abstehende Ohren durch spezielle Frisuren zu verdecken. Frauen und auch jungen Männern mag dies in manchen Fällen gut gelingen, aber die Lebensqualität ist eingeschränkt, wenn man immer darauf achten muss, dass die Ohren nicht gesehen werden oder nur bestimmte Frisuren getragen werden können.

Die Ohrkorrektur (Otoplastik) ist daher eine der ältesten Behandlungen innerhalb der plastischen und ästhetischen Chirurgie. Da das Wachstum der Ohrmuscheln in der Regel mit dem 5. Lebensjahr abgeschlossen ist, kann eine Ohrkorrektur ab diesem Lebensalter bei Kindern und im Erwachsenenalter erfahrungsgemäß problemlos durchgeführt werden. Auch Hänseleien und Kränkungen, die bei Kindern häufig in Schule beginnen, kann so effektiv im Vorschulalter vorgebeugt werden.

Die schöne, harmonische Form eines Ohres ist durch seine dreidimensionale Knorpelformung bestimmt. Bei jeder Operation oder Rekonstruktion eines Ohres müssen daher alle individuellen Teile des Ohres im Detail beachtet werden, um jeden Wölbung, Krümmung, Vertiefung und Erhebung am Ende der durchgeführten Operation natürlich wirken zu lassen. Aufgrund seiner Spezialisierung kann Dr. von Gregory Ohren nicht nur harmonisch und ästhetisch anlegen, sondern auch Teile eines deformierten Ohres oder Ohrläppchens wie auch komplett fehlende Ohren rekonstruieren.

Ziel einer Ohrkorrektur
Die Eingriffe am äußeren Ohr haben zum Ziel, eine natürliche, harmonsiche Ohr- und Ohrläppchenform sowie Ohrgröße und Ohrsymmetrie herzustellen oder zu rekonstruieren. Auch der Abstand der Ohren zum Kopf sowie die Position der Ohren werden dabei korrigiert.

Ohroperationen können ambulant oder stationär durchgeführt werden. Bei Erwachsenen erfolgt meist eine Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf und bei Kindern eine Vollnarkose, um den Kindern jegliche Ängste zu nehmen.

Grundsätzliche OP-Risiken
Der Mensch ist ein lebender Organismus, keiner gleicht dem anderen. Die gleiche Operation kann, an zwei Menschen mit gleicher Sorgfalt vom selben Operateur ausgeführt, zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.
Wenn Dr. von Gregory Ihnen die Durchführung eine Operation anrät, können Sie davon ausgehen, dass der Erfolg den Normalfall darstellt und, dass das Auftreten einer Komplikation oder ein Misserfolg die Ausnahme bilden. Kein Arzt kann eine Erfolgsgarantie geben und eine Verschlechterung vollständig ausschließen.
Jeder Eingriff wird mit größter Sorgfalt und Umsicht durchgeführt und dennoch kann leider kein Arzt eine absolute Risikofreiheit garantieren und eine geringe, aber doch vorhandene Komplikationsrate bleibt bestehen.
Vom Gesetzgeber wird daher gefordert, dass Sie Ihre Einwilligung in einen operativen Eingriff schriftlich geben. Dr. von Gregory ist sehr daran gelegen, das Sie vor einem Eingriff ausführlich aufgeklärt werden und er informiert Sie vor dem Eingriff über Ihre persönlichen Risiken.

Bei allen Operationen bestehende Risiken sind:
Blutung/Nachblutung, Thrombose u. Embolie, Wundinfektion, Wundheilungsstörung, Narben, Keloid, Allergien u. Unverträglichkeiten, Haut- und Weichteilschäden, Gewebeverlust, Lagerungskomplikationen, Verschlechterung von Form und Funktion, Keine Garantie für Erfolg.

Spezifische Risiken von Ohrkorrekturen
Nachblutung, Gefühlsstörungen, erneutes Abstehen der Ohren oder Sichtbarwerden der Ohrdeformität (Rezidiv), Asymmetrie, sicht- und tastbare sowie möglicherweise schmerzhafte Knorpelkanten und Knickbildungen, Abstoßung von Fäden, Fadengranulome und Fadenfisteln, Druckstellen, Entzündung des Ohrknorpels.

Merkblatt Ohrkorrektur.pdf 

Häufige Fragen zur Ohrkorrektur

Wo verlaufen die Narben bei einer Otoplastik bzw. Ohrkorrektur?
Die Narben verlaufen praktisch unsichtbar auf der Ohrrückseite und sind ca. 4 cm lang sowie strichförmig dünn. Anfangs ist die Narbe noch verdickt, sie selbst und die umgebenden Hautfalten, die dadurch entstehen, dass keine Haut entfernt wird, glätten sich im Verlauf.

In welchem Lebensalter wird eine Ohrkorrektur durchgeführt?
Sowohl medizinische als auch ästhetische Ohrkorrekturen können ab einem Alter von 5-6 Jahren durchgeführt werden. Eine Ohrrekonstruktion wird meist ab einem Alter von 12 Jahren durchgeführt und ist je nach Fragestellung bis ins hohe Lebensalter möglich.
Operateure sehen sich manchmal damit konfrontiert, dass die Eltern gern ihr Kind operiert sehen möchten, obwohl der Sprössling gar nicht mit seinen Ohren hadert. In einem solchen Fall rät der Operateur den Eltern auch einmal von der Operation ab, die immerhin das Kind über sich ergehen lassen muss.

Wann kann ich das Ergebnis einer Ohranlegeplastik sehen?
Das vorläufige Ergebnis ist bereits beim ersten Verbandswechsel gut zu erahnen. Nach vollständiger Verbandentfernung nach ca. 1 Woche ist das Ergebnis gut zu sehen. Das endgültige Ergebnis ist nach vollständiger Abschwellung nach 2-3 Monaten sichtbar.

Was passiert bei Nachoperation und Nachkorrektur der Ohren?
Wurde bei Ihnen oder Ihrem Kind andernorts bei einer Operation der Ohren ein für Sie nicht akzeptables Ergebnis erzielt, kann dies zum Wunsch nach einer erneuten Ohrkorrektur führen (Revisionsoperation voroperierter Ohren). Die Ursachen liegen häufig in unnatürlichen Ergebnissen mit Knickbildungen des Knorpels, erneutem Abstehen der Ohren, Asymmetrien oder auch in unnatürlich eng anliegenden Ohren. Korrekturen sind in derartigen Fällen aufwändig, aber dennoch auf Grund der Erfahrung von Dr. von Gregory machbar. Bei komplexeren Fällen kann eine Verschiebung von Gewebe und Transplantation von Ohr- oder Rippenknorpel notwendig werden.
Dr. von Gregory berät Sie gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten und Erfolgsaussichten eines Korrektureingriffs an Ihren Ohren.

Was ist eine Ohrrekonstruktion?
Unter einer Ohrrekonstruktion versteht man eine Wiederherstellung eines Ohres nach Unfällen, Tumoren oder bei Ohrfehlbildungen, die angeboren sind. Je nach Problemzone wird das Gerüst des Ohres mit Ohrknorpel aus dem betroffenen Ohr oder mit unauffällig zu entnehmenden Knorpelanteilen des nicht betroffenen Ohres oder sogar mit Rippenknorpel rekonstruiert. Der Hautweichteilmantel wird mit Hauttransplantaten, lokalen Lappenplastiken oder gestielten Lappen wiederhergestellt. Siehe hierzu auch unter Ohrrekonstruktion.

Welche Kosten können bei einer Ohranlegeplastik auf mich zukommen?
Da es sich bei einer Ohrkorrektur um eine ästhetische Behandlung handelt, müssen die Kosten in der Regel selbst getragen werden. Sie belaufen sich auf ca. 2.000 bis 3.500 Euro. Abhängig vom Schweregrad der Ohrenkorrektur übernehmen die Krankenkassen einen Teil oder die gesamten Kosten für Kinder unter 12 Jahren. Auch bei Erwachsenen, die aufgrund einer Verletzung oder Erkrankung eine Ohrkorrektur durchführen lassen möchten, wird in einigen Fällen ein Teil der Kosten von der Krankenkasse erstattet. Dr. von Gregory berät Sie dazu gerne und bei Bedarf kann eine entsprechende Bescheinigung für Ihre Krankenkasse ausgestellt werden. Bitte bedenken Sie, dass nicht jede Kostenzusage auch wirklich alle Kosten deckt. Z.B. erteilen die Krankenkassen häufig nur eine Kostenzusage für einen ambulanten Eingriff, der bei Kindern in manchen Fällen nicht sinnvoll ist.

Auf was sollte vor der Ohrkorrektur geachtet werden?
Auf die Einnahme von Schmerzmitteln sowie fiebersenkenden und blutverdünnenden Medikamenten sollte im Interesse eines reibungslosen und komplikationsfreien Ablaufs für mindestens zwei Wochen vor der Behandlung zur Ohrenkorrektur verzichtet werden. Das gleiche gilt auch für Präparate, die Vitamin E oder Ginkgo Biloba enthalten. Die Ohren und die Haut um die Ohren herum, sollte am Tag oder am Morgen vor der Operation gründlich gereinigt werden. Ohrringe und Piercings sind zu entfernen.

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Nasen- und Gesichtschirurgie

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