Jede Nase ist anders und jede Nasenkorrektur folgt deshalb einem anderen chirurgischen Prinzip. Zwei der häufigsten Ausgangssituationen in der Nasenchirurgie sind die Höckernase und die breite Nase. Beide können auf den ersten Blick ästhetisch störend oder auffallend wirken. Anatomisch unterscheiden sie sich jedoch deutlich und genau deshalb erfordern sie unterschiedliche operative Strategien.
Eine erfolgreiche Nasenoperation beginnt immer mit einer konkreten Analyse. Und mit der Erfahrung des Nasenchirurgen, die passende Technik für den jeweiligen Nasentyp zu empfehlen.

Die Höckernase – mehr als ein markanter Nasenrücken

Die Höckernase ist durch eine sichtbare Erhebung am Nasenrücken gekennzeichnet. Diese entsteht meist am Übergang zwischen Nasenbein und Nasenknorpel. Häufig ist sie genetisch bedingt, sie kann jedoch auch nach einem Nasenbruch oder während des Wachstums entstanden sein.


Was viele unterschätzen: Der Höcker ist selten ein isoliertes Problem. Er beeinflusst die Statik der gesamten Nase. Wird er chirurgisch entfernt, verändert sich zwangsläufig die Tragfähigkeit des Nasenrückens. Und genau hier liegt die chirurgische Herausforderung.
Eine reine Abtragung ohne strukturelle Rekonstruktion führt häufig zu Instabilitäten, Einziehungen oder einem unharmonischen Profil. Eine professionelle Höckerkorrektur erfordert daher nicht nur Reduktion, sondern vor allem kontrollierten Wiederaufbau.

Die breite Nase – komplexe Form, komplexe Technik

Eine breite oder sehr breite Nase ist kein einheitlicher Befund. Sie kann knöchern breit sein, knorpelig verbreitert oder beides. Oft betrifft die Breite den Nasenrücken, die Nasenflanken oder auch die Nasenspitze. Auch die Hautdicke spielt eine entscheidende Rolle.
Im Gegensatz zur Höckernase geht es hier nicht um Abtragung, sondern um gezielte Verschmälerung und Neupositionierung. Die knöchernen Strukturen müssen präzise mobilisiert werden. Die knorpeligen Anteile der Nase erfordern eine differenzierte Modellierung. Ziel ist eine schmalere, aber stabile Nase, die ihre natürliche Spannung behält.


Gerade bei der breiten Nase zeigt sich, wie wichtig jahrelange chirurgische Erfahrung mit Naseneingriffen ist, damit Stabilität, Ästhetik, Funktion und ein unnatürlich-schönes Erscheinungsbild gewährleistet werden können.

Unterschiedliche Nasentypen – unterschiedliche OP-Techniken

Eine Höckernase benötigt andere operative Schritte als eine breite Nase. Während bei der Höckernase die kontrollierte Abtragung und anschließende Stabilisierung des Nasenrückens im Vordergrund steht, liegt der Fokus bei der breiten Nase auf der präzisen Verschmälerung der knöchernen und knorpeligen Strukturen. Neue anatomierhaltende Techniken wie die Anwendung von Piezo- Ultraschallwerkzeugen in Kombination mit Diamantbohrern ermöglichen individuell angepasste Lösungen.

In einigen Fällen liegen auch Mischformen vor. Eine Nase kann sowohl einen Höcker als auch eine breite Basis aufweisen. Dann ist ein individuell kombiniertes chirurgisches Vorgehen erforderlich. Standardlösungen führen hier selten zu überzeugenden Ergebnissen.
Bitte informieren Sie sich auch mit den „Erfahrungsberichten Nasenchirurgie unserer Patienten, die eine Nasenkorrektur bei mir durchgeführt haben.

Chirurgische Expertise als entscheidender Faktor

Die Nasenchirurgie gehört zu den anspruchsvollsten Bereichen der Gesichtschirurgie, Millimeter können entscheidend sein, Fehler sind sichtbar - und das oft dauerhaft.

Der Schwerpunkt von Dr. med. von Gregory liegt schon seit Beginn seiner „chirurgischen Karriere“, seit etwa 20 Jahren, auf operativer Chirurgie und Behandlungen der Nase und des Gesichts. Jede Nase wird individuell analysiert. Gesichtsproportionen, Hautbeschaffenheit, knöcherne und knorpelige Strukturen werden präzise beurteilt. Seine besondere Expertise umfasst die Kombination von funktioneller und ästhetischer Nasenkorrektur, mit dem Ziel, dass die am besten geeignete Behandlungsstrategie ein wunderschönes, funktionell hochwertiges und nachhaltiges Ergebnis zeigt.

Ästhetik und Funktion gehören untrennbar zusammen

Ob Höckernase oder breite Nase – jede Veränderung an der Nase beeinflusst auch ihre Funktion. Die Nasenatmung, die Stabilität der Seitenwände und die Statik der Nasenspitze müssen bei jeder Operation berücksichtigt werden.
Eine ästhetisch schöne Nase ist nur dann gelungen, wenn sie auch funktionell überzeugt. Genau deshalb ist die chirurgische Nasenkorrektur kein kosmetischer Eingriff im klassischen Sinne, sondern hochpräzise Medizin.

 

Dr. med. von Gregory

Persönliche Einschätzung von Dr. med. von Gregory

„Höckernase und breite Nase sind völlig unterschiedliche anatomische Situationen. Eine erfolgreiche Nasenkorrektur beginnt immer mit der richtigen Diagnose und der passenden chirurgischen Technik. Mein Anspruch ist es, jede Nase individuell zu verstehen und so zu operieren, dass Form, Funktion und Natürlichkeit dauerhaft erhalten bleiben.“

 
Ob Höckernase oder breite Nase – entscheidend ist nicht die Bezeichnung, sondern die individuelle Anatomie. Jede Nase erfordert eine maßgeschneiderte operative Strategie. Erfahrung, chirurgische Präzision und Spezialisierung sind dabei unerlässlich.


Mit seiner langjährigen Expertise und seinem klaren Fokus auf die chirurgische Nasenkorrektur zählt Dr. med. von Gregory zu den führenden Ansprechpartnern für anspruchsvolle Nasenoperationen.


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